#postoftheday – Profitipps für Instagram

Worauf sollten Instagram-User achten, wenn sie einen Beitrag posten? Wir haben einmal die wichtigsten Regeln zusammengefasst.


600 Millionen Menschen nutzen Instagram – eine Zielgruppe, die auch wegen ihres niedrigen Durchschnittsalters für viele Unternehmen interessant ist. Die 2010 gegründete Plattform gehört mittlerweile zu Facebook. Anders als dort drehte sich bei Instagram aber von vornherein alles um Bilder. Anfangs hatten diese – in Anlehnung an alte Polaroidkameras – noch ein quadratisches Format. Inzwischen sind die Maße flexibler. Gleich geblieben ist die Möglichkeit, verschiedene Filter über die Bilder zu legen. Die leicht konsumierbaren Posts sind Beispiele für Content Marketing, das die Zielgruppe informiert und gleichzeitig unterhält. Doch worauf sollten User achten, wenn man einen Instagram-Account haben?
 

Wichtige Verschlagwortung mit Hashtags

 
Das A und O sind die richtigen Hashtags. Sie bestehen aus einer Raute, gefolgt von einem Begriff, Zahlen und/oder Emojis. Die Groß- und Kleinschreibung spielt dabei keine Rolle. User benutzen sie, um Themen zu finden, die sie interessieren. Das kann zum Beispiel #skyporn (also Bilder von einem schönen Himmel) sein oder #TBT (Throwback Thursday, Erinnerungen und ältere Fotos). Gebräuchlich sind auch regionale Stichworte wie #bremenerleben und natürlich aktuelle Ereignisse wie #Bundestagswahl.
 
Wer neue und lange Hastags wie #FreitagsIstBeiUnsZeitZumBlumengießen nutzt, wird darüber vermutlich von niemandem gefunden. Wer kreativ ist, kann natürlich auch eigene Hashtags kreieren und damit Trends setzen. Wenn User nur auf allgemeine und sehr beliebte Stichworte wie #love setzen, gehen sie womöglich in der Flut der Suchergebnisse unter. (Die aktuellen „Hashtag-Charts“ findet man übrigens auf Seiten wie www.top-hashtags.com/instagram.)
 
Man soll sich also an einem Mittelding versuchen: statt #zartbitterschokoladenkuchen (bislang kein Mal genutzt) oder #kuchen (bereits 710.264 Nutzungen) vielleicht eher #schokoladenkuchen (13.658). Wie oft ein Hastag schon verwendet wurde, wird angezeigt, nachdem man ihn fertiggetippt hat. Auf einen einzelnen Begriff festlegen muss man sich übrigens nicht: 30 Hashtags pro Post sind erlaubt. Das sollte man allerdings nicht ausreizen, um das Ganze nicht zu überfrachten. Höchstens die Hälfte sind empfehlenswert – und auch nur, wenn sie wirklich etwas mit dem Foto zu tun haben, sonst wirkt man schnell verzweifelt.
 

Instagramtool Squarelovin
Instagramtool Squarelovin

 

Auf mehreren Plattformen posten

 
Fast #jedes #Wort als #Hashtag zu #markieren, stört den Lesefluss erheblich. User sollten sie lieber gesammelt mit einigen Zeilen Abstand verwenden, die nur einen Punkt enthalten. Auf diese Weise wird der Beitrag automatisch nach drei Zeilen abgeschnitten. Alles darunter wird nur noch gezeigt, wenn Nutzer auf „Mehr anzeigen“ klicken. Möglich ist es auch, sie in einem ersten Kommentar nachzuschicken. So tauchen die Hashtags auch nicht auf, wenn man den Post in anderen sozialen Medien wie Facebook teilt, wo sie nicht so gebräuchlich sind.
 
Das ist übrigens ohne großen Aufwand möglich: Bevor man einen Beitrag auf Instagram veröffentlicht, kann man einfach einen Haken bei Facebook, Twitter und/oder Tumblr setzen. So kann man auch die User erreichen, die nur auf diesen Plattformen aktiv sind, ohne sich überall einzeln einloggen zu müssen.
 

Analyse und Optimierung von Instagram-Postings

 
Ins Blaue hinein zu posten, ist oft nicht effektiv. Vielleicht interessiert sich die Zielgruppen nämlich gar nicht für die neue Serie „Die schönsten Topfpflanzen im Büro“. Um zu analysieren, was bei den Usern gut ankommt, sollte man sich erst einmal ansehen, wer diese überhaupt sind. Ab einer dreistelligen Follower-Zahl zeigt das Programm Rahmendaten wie Wohnort, Geschlecht und Alter an.
 
Zudem helfen verschiedene Programme wie Squarelovin (www.squarelovin.com). Das Analysetool zeigt an, welche Posts wie viele Reaktionen, Kommentare sowie Likes bekommen haben. Darüber hinaus gibt es Aufschluss darüber, welche Filter und Hashtags besonders viel Resonanz hervorrufen und wie sich die Followerzahlen über die Zeit entwickeln. Praktisch sind auch Tipps, an welchen Wochentagen und zu welchen Uhrzeiten ein Beitrag am meisten Erfolg verspricht, weil die Follower dann am aktivsten sind.


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