Mobile: Wer sind meine Kunden …

… und was wollen sie, welche Bedürfnisse haben sie? Dies sind Fragen, die sich jeder stellt, der ein Produkt oder eine Dienstleistung an den Kunden bringen möchte. Wenn wir bei emsn davon sprechen, nennen wir das Human-Centered-Design – die Betrachtung von Problemen aus Sicht des Nutzers. Die Bedeutung dieser Nutzerbedürfnisse war auch auf der diesjährigen „Mensch und Computer“-Tagung in Aachen ein zentraler Aspekt. Unser Kollege Lasse Gottwald hat sich nicht nur – stellvertretend für emsn – unter die Teilnehmer gemischt, sondern auch einen Vortrag zum Thema „Mobiler Nutzungskontext“ gehalten.

 

 


Smartphones und Tablets bestimmen mittlerweile unseren Alltag. Wenn wir Apps nutzen, werden wir dabei von verschiedene Faktoren beeinflusst, zum Beispiel das verwendete Betriebssystem, die Umgebungshelligkeit, oder ob wir allein oder in Gesellschaft sind. Um die unterschiedlichen Einflüsse beschreiben zu können, hat unser Kollege Lasse Gottwald dafür ein Modell samt Fragebogen entwickelt und diesen auf der diesjährigen „Mensch und Computer“ (MuC)-Tagung vorgestellt.

Vor allem ein Aspekt kristallisierte sich auf der MuC ganz klar heraus: Der Trend geht in Richtung schlanke und dynamische Entwicklungsprozesse, mit Fokus auf dem Nutzer. Daneben zeigte sich wieder die steigende Bedeutung von Smartphones und Tablets, die dem klassischen Desktop-PC schon längst den Rang abgelaufen haben. Wer in der digitalen Welt wahrgenommen werden möchte, kommt um mobile Lösungen nicht mehr herum. Wer Erfolg haben will, muss außerdem noch einen Schritt weiter gehen, innovativ sein, Neues bieten und dem Nutzer helfen, seine Wünsche einfach und schnell zu erreichen. Mit Konzepten wie Lean Development, einem schlanken, ganzheitlichen Produktentstehungsprozess, sowie Design Thinking, einem auf Nutzerinteressen ausgerichteten Ideenfindungs- und Problemlösungsprozess, haben wir als Agentur bereits die richtigen Werkzeuge dafür zur Hand.

Bei der Konzeption und Weiterentwicklung von Apps und Webseiten zeigt sich aber schnell, dass Nutzerbedürfnisse viel komplexer sind, als es sich Auftraggeber wünschen. Nehmen wir jetzt noch die praktisch unendliche Zahl von Einflüssen und Ablenkungen hinzu, die dem Nutzer im Verlauf eines Tages bei der Verwendung des Smartphones begegnen, wird die Sache noch verzwickter.

Genau diesem Problem hat sich unser Kollege Lasse angenommen und auf der MuC ein eigens entwickeltes Modell zur Beschreibung der unterschiedlichen Einflüsse vorgestellt. Ob in der Fußgängerzone, auf dem Weg zur Arbeit oder beim gemütlichen Grillabend mit Freunden – jede Situation hat ihre spezifischen Einflüsse. Neben der Umgebung und der aktuellen Aufgabe sind es auch persönliche, technische oder soziale Faktoren, die die Nutzung einer App oder Webseite beeinflussen können, zum Beispiel, ob es hell oder dunkel ist oder welches Betriebssystem verwendet wird.

Diese konkreten Informationen zu unterschiedlichen Einflussfaktoren können wir mit einem auf dem Modell basierenden Fragebogen erheben. Das Ziel ist dabei neben der Erfassung des sogenannten Nutzungskontextes natürlich auch die Verwendung dieser Informationen. Wir wollen Apps damit intelligenter machen und dem Nutzer genau die Funktionen anbieten, die er in einer bestimmten Situation gerade braucht – automatisch, versteht sich.

Neben technischer Qualifikation setzen wir dazu auf neue und innovative Konzepte, um für unsere Kunden mehr zu bieten, als standardisierte, austauschbare Lösungen.


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