Mit Grafiktablett, Kommunikation und Kaffee

Eine unserer zentralen Abteilungen ist die Grafik, sie spielt nicht nur im Printbereich eine große Rolle, sondern auch in Sachen Online. Grafikdesignerin Maleen ist noch relativ frisch im Team, hat aber bereits an vielen spannenden Projekten mitgearbeitet und berichtet im Interview aus ihrem Alltag.


Wie hast du zu emsn gefunden?
Meine großen Leidenschaften waren schon immer Kunst und Kreativität. Abitur habe ich in den Leistungskursen Deutsch und Kunst, gemacht, danach fing ich an, an der Kunstschule Wandsbek zu studieren. Im siebten Semester habe ich neben meiner Abschlussarbeit in Kommunikations- und Grafikdesign ein sechsmonatiges Praktikum bei emsn gemacht. Ein befreundeter Fotograf zeigte mir die Internetseite der Agentur. Daran gefiel mir die lockere, sympathische Präsentation des Teams sehr gut und ich beschloss, mich initiativ zu bewerben. Ich wurde schon kurz darauf angerufen und zu einem netten Gespräch eingeladen. Heute, nach meiner Werkstudentenzeit, arbeite ich als Grafikdesignerin bei emsn.

Welche Tools nutzt du für deine Arbeit?
Ich nutze hauptsächlich Adobe-Programme wie Indesign, Illustrator und Photoshop. Gerne arbeite ich am Grafiktablett – also ohne Bildschirm, mit Stift. Vor allem für Illustrationen und Fotoretuschen ist es superpraktisch und macht vieles leichter. Wer hat denn noch Lust, mit der Maus zu zeichnen? Und ganz wichtig: Kaffee! Ich würde mich aber eher als Genießerin bezeichnen, nicht als Koffeinjunkie.

Was inspiriert dich?
Kommunikation! Wenn ich etwas entwerfe und erarbeite, frage ich im Gestaltungsprozess öfter mal im Team „Wie findest du’s?“ und „Was sagst du?“ Um keinen Tunnelblick zu bekommen, ist für mich ein Austausch mit Menschen und deren Meinungen sehr wichtig. Denn jeder hat eine andere Ansicht der Dinge, einen anderen Geschmack und andere Assoziationen, zum Beispiel zu Formen, Farben und Schriften. Um eine bestimmte Zielgruppe mit meinen Entwürfen zu erreichen, versuche ich, mich in sie hineinzuversetzen.

Bist du in deiner Freizeit auch kreativ?
Ich male gerne mit Acryl auf Leinwand und fotografiere. Seit Neuestem werte ich alte, gebrauchte Möbel wieder auf – für die erste gemeinsame Wohnung mit meinem Freund. Mit Holzbeize, Lack, Farbe und Folie kann man so viel machen. Solche Projekte sind für mich auch eine Art Inspiration, die ich jedem, der ein bisschen kreativ sein und dabei abschalten möchte, sehr empfehlen kann. Außerdem reise ich unglaublich gerne. Ich bin der Meinung, es gibt nichts Inspirierenderes als aus seinem Alltag auszubrechen und mal etwas anderes zu sehen. Es muss auch nicht ein weißer Strand und Palmen sein. Wenn sich die Zeit für kurze Städtetrips mit meinem Freund und Freunden ergibt, nutze ich die. Aber 2017 ist mein Ziel: Endlich wieder ab in den Süden!

An welchen Projekten hast du bisher bei emsn gearbeitet?
Mein größtes Projekt ist eindeutig nordbuzz. Ob Werbemittel, Onlinegrafiken oder Print: Ich bin oft dabei und bringe mich ein. Andere Projekte wie die Mitarbeiterzeitschrift der Rügenwalder Mühle, das Sixdays-Journal und andere „Weser-Kurier“-Beilagen, verschiedene Anzeigen, Plakate und Entwürfe begleite ich auch.

Auf welches emsn-Projekt bist du besonders stolz?
Die ersten veröffentlichten und gedruckten Arbeiten sind wohl die spannendsten. Da ich noch frisch im Arbeitsleben bin, bin ich fast „dauerstolz“. Schön ist es, wenn ich draußen auf der Straße Plakate, Banner oder das nordbuzz-Magazin sehe, darin blättere und mir denke: „Wow, das hab ich gemacht!“ Durch ein super Teamwork ist ein cooles, lesenswertes Printmagazin entstanden, an dessen Prozess ich von Anfang an teilnehmen durfte, mich entfalten konnte und durch das ich viel gelernt habe.

Wenn du dir etwas wünschen könntest: Was würdest du gerne einmal gestalten?
Das wären Magazine, CD-Booklets, Kinoplakate sowie Werbe- oder andere Kurzfilme, bei denen ich Regie und Schnitt führen kann. Dann würde ich noch gern einen eigenen Fotoband veröffentlichen, vielleicht über ein bestimmtes Land, in dem ich längere Zeit war. Ich bin neugierig und möchte einfach viel gestalten und erleben – so richtig festlegen möchte ich mich da eigentlich noch gar nicht!


Ein Kommentar zu “Mit Grafiktablett, Kommunikation und Kaffee”

  1. Tino


    Schönes Interview. Alles gute Maleen! 🙂

    Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Das könnte Sie auch interessieren







Frage? Rufen Sie uns an oder nutzen Sie das Kontaktformular