Herzklopfen, spannende Stories und Pizarro …


Regelmäßig begrüßen wir in unserer Redaktion junge, engagierte, neugierige Menschen, die auf dem Weg in die vielfältige Medienwelt für ein paar Monate bei uns Station machen. In der Regel sind es Studenten, die kommen um den Redaktionsalltag live zu erleben, um Fragen zu stellen, mitzuhelfen und zu sehen, ob und wie sie in diesen Kosmos passen könnten. Zurzeit gehört entsprechend die Bremerin Julia Petersen zum emsn-Team. Hier berichtet sie, wie sie die Zeit bei uns erlebt – und was Werders „Neuzugang“ Claudio Pizarro damit zu tun hat.

Wir schrieben den 15. Juli – nur zu gut kann ich mich noch an den ersten Tag erinnern. Meine Armbanduhr am Handgelenk zeigte 9.45 Uhr an – pünktlich wie immer. Nervös war ich, wusste nicht, was alles auf mich zukommen wird. Wenn ich mich an das Bewerbungsgespräch am Anfang des Jahres zurückerinnere, beruhigte mich das zumindest ein wenig: Boris und Kerstin waren immerhin sehr freundlich … Ich strecke also meine rechte Hand in Richtung der Klingel aus, auf der eMedienservice Nord steht. Mein Herz schlug derweil Purzelbäume, vergleichbar mit dem Gefühl, welches mich bei der Bekanntgabe der Abiturnoten überkam. Boris empfing mich mit einem freundlichen Lächeln, die Anspannung fiel mir förmlich von den Schultern. Schnell wurde mir klar, dass meine Sorgen völlig unbegründet waren. „Ist ja gar nicht so schlimm“, schwirrte mir durch den Kopf. Nachdem ich jedem vorgestellt und mir mein Arbeitsplatz zugewiesen wurde, war ich gespannt, was mir in den kommenden zwölf Wochen bevorstehen würde. Ehrlich gesagt: Natürlich wäre ich lieber in den Urlaub gefahren oder hätte mit meinen Freunden den ganzen Tag am See verbracht, deshalb hatte ich nach dem Abitur schließlich erst mal 13 Monate den „American Dream“ gelebt. Trotzdem – was muss, das muss!

Doch wer bin ich eigentlich? Ich heiße Julia, bin 22 Jahre jung und Studentin an der Hochschule Bremen, wo ich im dritten Semester den Internationalen Studiengang Fachjournalistik studiere. Sehr abwechslungsreich, sehr praxisorientiert und mit nur 30 Mitstreitern eine echt angenehme Lernatmosphäre. Und warum ich hier bei emsn ein Praktikum absolviere? Weil ich eine höchst kompetente und motivierte Person bin (Ja, ich kann auch sehr gut über mich selbst lachen :-)) … und weil mein Studium ein zwölfwöchiges Vorpraktikum beinhaltet – Vorpraktikum deshalb, da es ursprünglich vor Startschuss des ersten Semesters erledigt werden sollte. Und da ich offen für Neues bin, war ich wild entschlossen, mir hier bei emsn die Finger wund zu tippen.

Mittlerweile sind knapp neun Wochen vorüber, und ich frage mich ernsthaft: „Wo ist die Zeit geblieben?“ Irgendwie mischt sich hier der ab und zu doch etwas zähe Büroalltag mit spannenden Stories und bunten Facetten. Vielseitig ist es: Ich schreibe Artikel für den „Kurier der Woche“, führe Interviews, lerne wie man Seiten layouted, bekomme einen Einblick in die große Terminplattform, entdecke „Bremen 4u“, „OHZ-Live“ und das „Werder-Spezial“. Apropos Werder. Claudio Pizarro ist zurück an der Weser und ich durfte die Pressekonferenz im Weserstadion miterleben!!! Ein Highlight, denn auch mein Herz schlägt für die Grün-Weißen. Kein schlechter Einstieg, wenn ich mir überlege: Andere Praktikanten müssen Kaffee kochen und den Kopierer überwachen …

Alle aus der emsn-Familie haben mich mit offenen Armen aufgenommen. Es ist ein buntes, gut gelauntes und kreatives Team, das die unterschiedlichsten Experten und Charaktere vereint. „Bei Fragen, einfach fragen“, lautet ihr Motto. Die entspannte Arbeitsatmosphäre genießt übrigens auch Lilu, unser Redaktionshund – ebenso wie die Streicheleinheiten der Mitarbeiter. Studien haben schließlich belegt, dass ein Hund beruhigend auf den Menschen wirkt!

Nur ein paar Wochen stehen nun noch an, bevor mich der Studienalltag wieder einholt. Mitnehmen kann ich aus dem Praktikum auf jeden Fall viel Nützliches für meinen weiteren Werdegang. Spaß macht es mir hier definitiv. Dennoch freue ich mich auch auf meine neuen Module und Vorlesungen im kommenden Semester – natürlich zu den gewohnten Zeiten: ab 14 Uhr und später. Student müsste man sein!!!


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