Fotodokus: Bitte recht freundlich!

Im letzten Teil unserer Serie über die emsn-Abteilungen haben wir unsere Web-Redaktion vorgestellt. Teil sechs beschäftigt sich mit der Fotografenplanung, sie gehört zur Abteilung Event.


Was viele nicht wissen: Wenn professionelle Fotografen auf Partys die Feiernden ablichten, sind sie meist von emsn beauftragt worden. Für unsere Kunden liefern wir jede Woche umfangreiche Fotodokus, die anschließend im Web bewundert werden können. Alena Mumme erzählt uns vom Organisieren, von Citytouren und Tausenden Festivalfotos.

 

Du kümmerst dich um die Organisation des Fotografen-Teams. Wie sieht das konkret aus?

Ich schicke unsere Fotografen zu verschiedenen Partys und Konzerten, wo sie jeweils eine Fotostrecke mit rund 100 Bildern machen. Diese sogenannten Dokus werden dann auf die Seiten unserer Kunden hochgeladen – so können Konzertbesucher und Feiernde am nächsten Tag den Abend online Revue passieren lassen.

 

Wie viele Fotostrecken gibt es denn pro Woche?

Ich erstelle einen wöchentlichen Terminplan mit zwölf Fotostrecken, die etwa zu gleichen Teilen im Gebiet von „bremen4u“ und im Einzugsbereich von „Nightloop“ beziehungsweise „NWZ-Inside“ (Oldenburg und Umgebung) gemacht werden. Manchmal kommen noch Bestellungen von der „Nordwest-Zeitung“ oder vom „Weser-Kurier“ dazu – kürzlich haben wir beispielsweise einen Kollegen zum „SWB-Marathon“ geschickt.

 

Wonach werden die Events ausgewählt?

Manchmal bekommen wir Tipps von unseren Fotografen, die in der Partyszene natürlich gut vernetzt sind. Ansonsten schauen wir in Pressemitteilungen und Monatsprogrammen, was in der kommenden Woche so ansteht. Besuchermagneten wie der „Heartbreaker’s Ball“ und die „Uni Nacht XXL“ sind quasi gesetzt. Wir steuern auch regelmäßig Großraumdiskotheken im Umland an, beispielsweise die Fun Factory in Wildeshausen. Um auch mal kleinere Läden zeigen zu können, in denen ein Fotograf eigentlich keine 100 Bilder zusammenbekommen könnte, planen wir häufig kombinierte Dokus ein. In der Oldenburger Innenstadt werden so beispielsweise Partys aus drei Locations gezeigt: Das heißt dann „Citytour“.

 

Werden Großveranstaltungen wie der Freimarkt aufgegriffen?

Wir wollen die Leute dort begleiten und ablichten, wo sie unterwegs sind, um Spaß zu haben. Dazu gehört natürlich auch der Freimarkt. Unsere Fotografen finden Motive vom Autoscooter über das Hansezelt bis hin zu den anschließenden Partys in der Halle 7. Andere Großereignisse, die wir regelmäßig abbilden, sind zum Beispiel die „Breminale“ und das „Hurricane“ in Scheeßel – bei Letzterem können an einem Wochenende schon einmal 2500 Fotos zusammenkommen.

 

Wie wird gewährleistet, dass die Fotos bei „bremen4u“ und „Nightloop“ erscheinen?

Wir haben ein von unserer Technikabteilung speziell entwickeltes „Admin-Tool“, in das die Fotografen von zu Hause ihre Bilder laden. Dazu schreiben sie noch einen Text über die jeweilige Veranstaltung. Beides wird dann noch einmal von mir oder einem Kollegen aus der Redaktion gecheckt und anschließend freigegeben.

 

Wie viele Fotografen hat emsn derzeit im Pool?

Das Team besteht momentan aus neun Personen, die regelmäßig für uns unterwegs sind – manche mehrmals pro Woche, andere nur einmal im Monat. Gerade hat eine Fotografin ihr Auslandssemester begonnen – im Bereich Bremen könnten wir daher aktuell noch Unterstützung gebrauchen. Bedingungen dafür sind Volljährigkeit und eine eigene Kamera. Wer also Spaß daran hat, abends unterwegs und von gut gelaunten Leuten umgeben zu sein, ist bei uns genau richtig und sollte sich melden!

Im kommenden siebten Teil der Serie gibt unsere Kollegin Nicole Schmidt Einblicke in die Planung und Entstehung von Journalen.


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