Crossmedial und crossregional

Passend zum neuen Freizeitportal www.nordbuzz.de gibt es ein monatlich erscheinendes Printmagazin. Die Redaktion besteht aus einem mehrköpfigen Team, das eng mit den Onlinekollegen zusammenarbeitet. Redakteurin Alena Mumme berichtet von den Stolperfallen, die man überwinden muss, wenn man ein neues Heft ins Leben ruft.


Wie lange dauert es, ein solches Magazin zu produzieren?

Im ersten Schritt müssen die Basics entwickelt werden: die thematische Ausrichtung, die verschiedenen Rubriken, ein frisches Layout. In vielem haben wir uns dabei am Onlineportal orientiert, um einen einheitlichen Look und einen hohen Wiedererkennungswert zu haben. Das sind allerdings alles Arbeitsschritte, die bereits vor der ersten Ausgabe anfallen. Nun haben wir für jede Ausgabe etwa einen Monat Produktionszeit. Wir sitzen zwar nicht rund um die Uhr an der Planung, sind aber kontinuierlich damit beschäftigt, Themen auszuwählen, zu recherchieren, zu schreiben sowie Fotos zu machen und anschließend alles ins Layout einzupassen.
 

Gab es Stolperfallen bei der ersten Produktion?

Wir mussten uns erst einmal Vorlagen bauen – und die alle einheitlich gestalten. Hier war eine Schrift größer als auf der anderen Seite, da war ein Bildrahmen schmaler als bei den übrigen Fotos … Das sind alles Kleinigkeiten, die viel Zeit in Anspruch nehmen. Den einen oder anderen Abend haben wir bei der ersten Heftproduktion daher auch lange in der Redaktion gesessen. Aber das wird ja nun mit wachsender Routine schneller gehen.
 

Wie läuft die Zusammenarbeit mit der Onlineredaktion?

Wir besprechen in wöchentlichen Sitzungen Themen für die nächsten Ausgaben. Die Onliner steuern nicht nur Ideen bei, sondern setzen vieles auch selbst um. Die Rubrik „(R)Ausgehen“ wird beispielsweise regelmäßig von ihnen mit Artikeln befüllt, die teils schon auf www.nordbuzz.de zu lesen sind. Andererseits werden im Heft Themen veröffentlicht, zu denen es online noch weitere Informationen gibt – wenn beispielsweise wie beim Interview mit Johannes Strate von Revolverheld der Platz auf der Seite einfach nicht ausreicht. Durch die crossmediale Planung sind wir sehr flexibel.
 

Was ist an dem Magazin sonst noch ungewöhnlich?

Wir sind nicht nur crossmedial, sondern auch crossregional. www.nordbuzz.de ist ein Portal für die Metropolregion Bremen/Oldenburg. Das drückt sich auch im Heft aus: Es gibt zwei Ausgaben mit regionalen Schwerpunkten. Überregionale Rubriken wie Kino sind in beiden gleich. Unterschiede gibt es besonders bei Veranstaltungen und Fotos sowie bei den Titelthemen, die an die Region Bremen beziehungsweise Oldenburg angepasst sind.
 

Welche Rubrik findet du am interessantesten?

Mir gefällt zum Beispiel die Campusseite – auch wenn mein Studium schon etwas her ist. Sie ist thematisch breit gefächert, von Ausstellungen der Hochschule für Künste Bremen bis zum Roboterfußballteam der Bremer Uni ist alles Mögliche dabei. Auch die Rubrik „(R)Ausgehen“ finde ich aufgrund ihrer Vielfalt spannend.
 

Worum geht es in der zweiten Ausgabe, die am Freitag, 29. Juli, erscheint?

Wir haben zum Beispiel ein Interview mit Philipp Bargfrede im Heft, der seinen Vertrag bei Werder Bremen bis 2018 verlängert hat. Unser Kinotipp des Monats ist „Suicide Squad“. Der düstere Film handelt von einer Gruppe Bösewichte, die zu Helden werden müssen. Auf der Campusseite wird eine von Studenten entwickelte App vorgestellt, mit der man Themen-Stadtrundgänge machen kann. Und das Magazin gibt natürlich einen Überblick, was man im August alles unternehmen kann: Wir stellen die Event-Highlights aus Bremen und Oldenburg vor. In der Neustadt steht beispielsweise das Festival „Summer Sounds“ an, in Oldenburg das Stadtfest und eine 90er-Fete. Eine neue Konzertreihe, Comedy, Partys, ein Streetart-Festival, ein „White Dinner“, ein Holi-Fest – man muss schon eine sehr gute Ausrede haben, um die nächsten Wochen zu Hause zu bleiben …


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