Web: Dank SEO auf den vorderen Plätzen landen

Im dritten Teil unserer Serie über die emsn-Abteilungen drehte sich alles um erfolgreiches Event-Marketing. Dieses mal geht es wieder in die Technikabteilung, wo unsere Experten SEO-Strategien entwickeln, um gute Platzierungen bei Google und Co. zu erzielen.


Im Netz kann man so gut wie alles finden. Zu jedem Thema bieten unzählige Webseiten eine Fülle an Informationen. Um diese zu finden, führt kein Weg an Suchmaschinen vorbei – allen voran Google. Will man mit der eigenen Homepage und seinen Produkten gefunden werden, muss man es also bei Google auf die vorderen Ränge der Ergebnisliste schaffen. Damit dieses Ziel erreicht wird, braucht es eine Strategie und das Wissen darüber, wie Suchmaschinen Webseiten bewerten. Diese Aufgaben fallen in den Bereich der Suchmaschinenoptimierung oder „Search Engine Optimisation“ – kurz SEO. Unser Kollege Lasse Gottwald übernimmt diese Aufgabe bei emsn und gibt im Interview einen kurzen Einblick in das Thema – und last but not least die Möglichkeiten, die sich Webseitenbetreibern in diesem Bereich bieten.

 

SEO: Was verbirgt sich eigentlich hinter der Abkürzung?

Zunächst muss man über die Grundlagen Bescheid wissen: Man muss verstehen, was SEO ist und welche Möglichkeiten zur Optimierung von Webseiten bestehen.
Es gibt viele Faktoren, die das Ranking, also die Position einer Webseite in den Suchergebnissen, den sogenannten SERPs, den „Search Engine Result Pages“, beeinflussen.
Der erste Punkt auf unserer SEO-Checkliste betrifft also die technische Basis der Webseite. Das beginnt bei einer guten Struktur, der korrekten Verwendung der zur Verfügung stehenden Auszeichnungselemente (den sogenannten Tags), der Webseiten-Performance, aber auch vielen weiteren kleinen Kniffen, die der Suchmaschine helfen, Inhalte zu verschlagworten.

 

Inhalte verschlagworten oder indexieren: Was bedeutet das?

Stellt man eine neue Webseite ins Netz, müssen die Suchmaschinen erst einmal wissen, dass sie existiert. Am schnellsten gelingt das, indem man die Website bei den Suchmaschinen „anmeldet“, nach einer Weile werden die betreffenden Seiten dann von ihnen untersucht. Das geschieht mittels eines Programms, genannt Robot, welcher die Inhalte der Webseite – also Texte, Bilder, Links etc.. – automatisiert auswertet. Alle Inhalte, die der Robot findet, werden indexiert beziehungsweise verschlagwortet. Vereinfacht gesagt, wissen die Suchmaschinen  ab diesem Zeitpunkt über die Inhalte Bescheid.
Damit der Robot optimal arbeiten kann, also alle Inhalte indexiert werden, ist es wichtig, dass die Webseite die technischen Voraussetzungen dafür erfüllt.

 

Welche Rolle spielen die Inhalte?

Der Inhalt ist einer der wichtigsten Bestandteile einer Webseite. Das bedeutet: Wo keine oder unzureichende Inhalte sind, können Suchmaschinen auch nur diese finden. Und auch die Besucher, sofern sie überhaupt auf die Webseite gelangen, erhalten nicht die Informationen, die sie suchen.
Gute Inhalte sind also nicht nur für Google wichtig, sondern auch für die Besucher der Webseite. Was nützt es schließlich, wenn die Webseite Platz eins in den Suchergebnissen erreichen würde, aber alle Besucher nach einem kurzen Blick gleich wieder weg sind, weil sie nicht interessant ist und entsprechend keinen Mehrwert hat.

 

Was kann man machen, um gute Inhalte zu schaffen?

Diese Frage kann man nicht pauschal beantworten. Je nach Webseite und den angebotenen Produkten oder Leistungen kann es ganz unterschiedlich sein, was gute Inhalte sind. Man darf einfach nicht vergessen, dass sich das Angebot an Menschen richtet. Man muss also die Zielgruppe analysieren und auf dieser Basis eine Strategie entwickeln, die Inhalte also so aufbereiten, dass sie zur Zielgruppe und dem Suchverhalten passen. Damit ist die halbe Miete schon bezahlt, denn solche Inhalte werden auch der Bewertung durch Suchmaschinen standhalten und den Suchmaschinen so verdeutlichen, dass die Inhalte für ein spezielles Thema relevant sind. Derartigen Input honorieren die Suchmaschinen gerne mit besseren Plätzen in den Suchergebnissen. Nicht zuletzt müssen auch die Produkte und Leistungen ein unternehmerisches Potenzial bieten. Denn die beste Strategie und die besten Inhalte nützen nichts, wenn sich niemand für ein Produkt interessiert.

 

Ist das bereits alles, was in Sachen SEO möglich ist?

Nein, was ich oben erklärt habe, stellt nur den Anfang dar. SEO ist ein kontinuierlicher Prozess. Produkte entwickeln sich, menschliche Bedürfnisse und Vorlieben verändern sich. Es gibt technische Neuerungen und auch die Suchmaschinen verfeinern und optimieren ihre Analysestrategien. Deswegen darf man SEO nicht als einmalige Aufgabe sehen, sondern muss immer am Ball bleiben, seine Strategie immer wieder hinterfragen und – wenn möglich – optimieren.

Übrigens gibt es noch viele weitere Möglichkeiten, um Menschen auf eine Webseite aufmerksam zu machen. Sei es über soziale Medien, klassische oder Suchmaschinen-Werbung. SEO kann immer nur ein Teil einer unternehmerischen Strategie sein und muss sich als solcher in diese integrieren, um langfristig erfolgreich zu sein.

 

Im fünften Teil der Serie gibt Christina Ivanda einen Einblick in die Web-Redaktion.


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